Eine Flusskasko-Versicherung für Fahrgastschiffe ist eine spezielle Form der Schiffsversicherung, die Fahrgastschiffe und Fähren auf Binnengewässern gegen unvorhergesehene Schäden absichert. Da diese Schiffsarten besondere bauliche und betriebliche Anforderungen haben (z. B. Gastronomie an Bord, viele Glasflächen), benötigen sie einen entsprechend angepassten und umfassenden Versicherungsschutz. Die Flusskasko-Versicherung für Fahrgastschiffe und Fähren der Allianz Esa deckt typischerweise das gesamte Schiff inklusive technischer Anlagen, Ausstattung wie Mobiliar, Restaurantzubehör und Verbrauchsgüter. Versichert sind dabei Schäden durch Schifffahrtsunfälle, Sturm, Hagel, Brand, Einbruchdiebstahl oder Vandalismus. Darüber hinaus ist der Miet- oder Gewinnausfall zusätzlich versicherbar.
Der Fokus bei Ausflugs- und Fahrgastschiffen liegt auf der Absicherung spezifischer Komponenten und dem besonderen Inventar, das für den Passagierbetrieb in der gewerblichen Schifffahrt notwendig ist. Der Versicherungsumfang erstreckt sich anders als bei der Flusskasko- und Flusskasko-Komplettversicherung nicht nur auf das Schiff mit seinen maschinellen Einrichtungen und technischen Anlagen, Geräten, Zubehör und Ausrüstung.
Neben Hauptantriebsanlage, Hilfsaggregaten, Radar oder nautischen Instrumenten deckt die Versicherung für Schiffe mit Fahrgästen zusätzlich Folgendes ab:
Darüber hinaus kann versichert werden: Nutzungsverlust infolge eines versicherten Schadens sowie Anlegestege oder -brücken.

Von der Risikoanalyse bis zur Regulierung: Mit der Flusskasko-Versicherung für Fahrgastschiffe der Allianz Esa sichern Sie Passagierschiffe und Fähren passgenau für den Linien- und Ausflugsbetrieb ab. Wir bieten:
Die Flusskasko für Fahrgastschiffe deckt alle wesentlichen Gefahren der Binnenschifffahrt ab – von Kollision, Kentern und Feuer bis zu Einbruch-Diebstahl, Vandalismus und den Naturgewalten Sturm, Hagel oder Eisgang. Zusätzlich umfasst sie typische Risiken der Bordtechnik und Innenausstattung von Passagierschiffen, etwa Schäden an Wasser- oder Klimaanlagen, der Panoramaverglasung, elektrischen Anlagen und Steuerungssystemen. Auch unvorhergesehene Maschinenschäden durch Kurzschluss, Bedienungsfehler, Materialfehler oder Schmierstoffmangel sind mitversichert.
Nicht versichert sind unter anderem Schäden durch Abnutzung im gewöhnlichen Gebrauch, Alter, Rost, Korrosion oder Kavitation sowie durch normalen Regen oder üblichen Schnee.

Neben dem Schiff selbst sind auch Folgekosten und Haftungsrisiken abgedeckt, die im Passagierbetrieb relevant sind. Dazu gehören Ersatzansprüche Dritter nach Kollisionen, die Kosten für Wrackbeseitigung und Schadenfeststellung sowie Aufwendungen zur Schadenminderung. Hierzu zählen etwa Notreparaturen oder der kurzfristige Einsatz eines Ersatzschiffs. Beiträge zur Großen Haverei sowie die Aufopferung versicherter Gegenstände, wie das Kappen von Fendern oder Leinen zur Gefahrenabwehr, sind eingeschlossen. Auch notwendige Sicherheitsleistungen, zum Beispiel zur Abwendung eines Arrests oder gegenüber finanzierenden Banken, können übernommen werden.
Für die Betreiber von Fahrgastschiffen spielt die korrekte Wertermittlung ihrer Fähren, Ausflugs- und Passagierschiffe eine zentrale Rolle. Um im Schadenfall umfassend abgesichert zu sein, können im Rahmen der Schiffskaskoversicherung für Wasserfahrzeuge unterschiedliche Werte versichert werden:
Der Bordbetrieb mit Passagieren und Gastronomie, enge Fahrpläne und Wetterkapriolen bergen unvorhersehbare Risiken in der Fahrgastschifffahrt auf Flüssen und Seen. Die folgenden Beispiele zeigen, wie die Flusskasko-Versicherung für Fahrgastschiffe der Allianz Esa bei typischen Schäden die Kosten für Schiffseigner:innen und Reedereien auffängt.
Ein Sommergewitter mit Starkhagel zerstört große Teile des Glasdachs eines Ausflugsdampfers und verursacht Wassereintritt im Fahrgastraum. Glasersatz, Innenausbau und Trocknung sind erforderlich. Für den Glasschaden und folgenden Mietausfall entstehen Kosten in Höhe von 140.000 Euro.
Bei Dienstantritt entdeckt die Besatzung eines Flusskreuzers einen Wasserschaden im Küchenbereich des Fahrgastschiffes. Die Wasserleitung ist über Nacht gebrochen, Bodenbelag und Küchenmöbel müssen erneuert werden. Die Schadensumme beträgt 6.400 Euro.
Auf einer Nachmittagsrundfahrt gerät in der Bordküche eines Fahrgastschiffs eine Fritteuse in Brand. Die Löschanlage spricht zwar an, dennoch werden Kombüse, Lüftung und Teile des Salons verrußt. Inventar und Mobiliar müssen erneuert werden. Die Kosten für den Brandschaden beziffern sich auf 180.000 Euro.

Die Kosten für eine Passagierschiffs-Versicherung variieren je nach Deckungsumfang und sind von vielen Faktoren abhängig – unter anderem von Schiffswert, technischer Ausstattung und Alter des Schiffes.
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Die Versicherung für Passagierschiffe unterscheidet sich von der Flusskasko-Versicherung für Frachtschiffe auf Flüssen und Seen durch ihr spezielles Konzept: Während bei Frachtschiffen der Versicherungsschutz primär auf Schiffsrumpf und die Antriebstechnik ausgelegt ist, berücksichtigt die Flusskaskoversicherung für Fahrgastschiffe und Fähren ebenso die zusätzlichen Anforderungen und Einrichtungen, die direkt der Beförderung und Bewirtung der Gäste dienen.
Eine Kaskoversicherung für Fahrgastschiffe benötigen Eigentümer:innen und Betreiber gewerblich eingesetzter Fahrgastschiffe und Fähren zur Personenbeförderung auf europäischen Binnenwasserstraßen. Der Schutz gilt im jeweils vereinbarten Fahrtgebiet von Flüssen und Seen – von Linien- und Ausflugsfahrten bis hin zum Fährdienst.
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